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SIP OF SUN

12 Aug

Take a sip of sun with you

into the winter’s soul

it’s help to dream too

and let yourself make

a smoothy roll to take

the remembering the summer sun

the warm breezes on your skin

all those lightly things that’s gone

 

Pick yourself togehter

watch the things behind

think about whatever

it isnt a sin to be fine

it isnt realy a sin to be

in someones mind

 

Take a saucer full of secrets with you

into the coldest place of you

it’s protect and gives a clue

what’s the fires means

who’s the fool how it’s seems

to have more as two dreams

to give yourself away

meanwhile to stay

 

look like an ashtray so dirty

talk and walk like a man

lift up downward and then

be what you’re be – guilty

 

Pick yourself togehter

watch the things behind

think about whatever

it isnt a sin to be fine

it isnt realy a sin to be

in someones mind

HALFSHADOW

28 Jul

laying in this yard of childhood

when all those words has good

meanings when all those days are

everthing – so nice so bright so far

 

stearing at this bench in sunlight

tumbling down those breaking fight

wispers of those tricky contents

running deep to bearly statements

 

leaving all those glimmer for nothing

falling up to change the being

nevermore to feel those windy

afternoon – nevermore to be happy?

ÜBERLAUT STILL

27 Jul

Überlaut still und Dunkelgrün

beginnt am Sonntagmorgen

Berlin zu glühen

die Sorgen

haben Urlaub genommen

und das Lachen

räkelt sich zwischen den Laken der Träume der Nacht

ist noch nicht ganz aufgewacht

und hat Lust auf zwei Kaffees

vergräbt sich noch mal ins Kissen

und verschlummert das Wissen

von Luvs und Lees

 

Ich bleibe mit ihm liegen

ich gehe fliegen

heute

Blinzeln vor Schwere

und Freude

verrate mir deinen Atem

verrate mir deinen Schmerz –

himmelwärts

flüstere mir die Stille zu

flüstere mir Sehnsucht zu –

du ….

 

WOLKEN IM KOPF

20 Jul

Es ist unglaublich, wo bestimmte Wolken zu finden sind.

Sie nisten auf den mattschimmernden Häuten der Frauen,

Versinken in duftenden Falten der Zeit und ein Kind

spielt mit ihnen und kann Sandburgen draus bauen.

 

Sie spiegeln sich gekräuselt auf den Wellen

Des Sees und der Meere der langen, großen Sommer,

Bedecken auch noch so kleine Himmel und quellen

In Gewittern als Kleid greller Blitze und ferner Donner.

 

Durch die Erinnerung schweben sie als herbstliche Nebel

Und manchmal tanzen sie wie geschärfte Bäusche

Durch das Land ‚Verlieren‘ und teilen als Säbel

Das längst Vergessene ohne Geräusche.

 

Wer sie sucht, wird sie nicht entdecken,

Man muss warten, bis sie sich zeigen,

Sie sich der Seele entgegen recken

Und flüstern, schreien und dann wieder schweigen.

 

Und gestern traf ich sie deinen Haaren,

Dein Atem wehte durch  Gesang

Zu mir,  ich wollte mit dir fahren

An den Träumen entlang.

 

Des Abschieds doppeltes Wort,

Ein letztes Mal ein zahmes Bellen.

Nirgends – heißt ein Zufluchtssort

Aus Wind und Duft und Wellen.

 

Reise gut und schnell und hoch,

Verlange vom Unmöglichen ein Stück,

Die Sehnsuchtsfragen bleiben noch,

Vielleicht kommst du zu mir zurück.

BLAUE STUNDE

6 Jul

Langsam schließt der Tag die Tür
Und der Westen versinkt im Glühen
Purpurwolken über mir
Und in den Augen letztes Blühen

Im Fieber lag die Welt noch eben
Und jene feierten das Morden
Autoradioleben
Sind zu Grabesstille geworden

Zwischen Bäumen geht ein Wind
Und das Rauschen verweht ganz sacht
Irgendwoher lacht ein Kind
Das Morgen ist aus Träumen gemacht

Unsre Zeit ist Plus Minus Null
Und im Süden wird geschossen
Blutgetränkter Mull
Tränen werden nicht mehr vergossen

Östlich steht der Mond schon fahl
Die Straßen dunsten im Treiben
Unvergleichlich ein letztes Mal
Soll ich gehen oder bleiben

SOMMER DES LEBENS

30 Mrz

Die Schatten der Bäume greifen mit ihren langen Fingern
nach den Gedanken und deine Seele liegt träge im Wind.
In den Blumen und durch die Gräser verweht aus den Zwingern
die Gewißheit des Atems der Tage, wie glücklich wir sind.

Über dir hängt der Himmel im ewigen, einzigen Blau
und bedeckt dich mit diesem sanften Licht einer ganzen Welt.
Du bewegst dich nicht, die Höhe kennt das Tief nicht so genau,
im Schäumen der Spiegel der Wasser, das dich am Leben hält.

Die Worte der Schönheit in den Nächten wird nicht vergehen,
Lachen – die Erinnerung aus Seiden der Morgen gewebt.
In den Stillen der Blicke des anderen bist du zu sehen
und die Hitze der Häute im Flirren noch nicht ausgelebt.

Und das eine Jetzt der Träume ruft nicht nach Vergangenheit,
alles Verstehen verbirgt sich zwischen den Falten der Zeit.