RABEAS LAMENT

29 Aug

nacht für nacht versuche ich zu schreiben wie man spucken würde
mir die eiskaltsiedendheiße wahrheit aus dem leib zu schleudern

meine verfaulten lippen verbrennen jedes wort zu lügen
mein verschimmeltes herz stinkt zum himmel

tag für tag erschlägt mich der schlaf mit seinen träumen
traum für traum verlange ich nach den fratzen der weltweiten mörder

mensch für mensch stirbt zu meinen füssen
aber ich schunkle über kanten der vorortbahnhöfe auf herrenlose gleise

gib mir die peitsche – geliebter

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