WAS ZU MIR GEHÖRT

23 Dez

(quasi im Stil von Mascha Kaléko)

 

Manchmal ist das Wasser mein,

auch der Trog, in dem es schwimmt,

es ist klar und ungeheuer rein,

wenn es sich meine Augen nimmt.

 

Das Licht der Sonnenstrahlen,

der Sturm und auch der Regen,

die Nächte mit den Höllenqualen,

die sich auf die Seele legen.

 

Die Stille an den Morgen,

bevor die Städte schreien

und die großkleinen Sorgen,

die den Gedanken Flügel leihen.

 

Himmelblau und tiefes Rot,

dazu dieser leise Wind,

mein Flehen und mein Tod

und auch mein großes Kind.

 

Die Fragen ohne Worte,

mit denen alles beginnt,

längst vergessene Orte,

an denen wir glücklich sind.

 

In den Häusern ohne Wände

gehören mir die Dächer.

Ich schreie und beende

tausende Sternenfächer.

 

Die Sehnsucht der Sekunden,

das Verlangen nur zu sehr,

Sinn mit Tränen abgebunden,

aber du nicht mehr.

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