ERINNERUNG AN EIN FERNES LAND

29 Dez

der schlaf ist dünn wie das laken, das ihn deckt.

das haar fliegt durch die nacht herüber wie gischt.

die augen leuchten wie von sonnen geweckt,

die worte von rasendem atem verwischt

;

und weiter wirren durch die gleißende nacht

die stürme einer kleinen unendlichkeit –

aufgetürmt in lauter stille so gemacht,

ohne zügel dem engel flügel verleiht

;

ohne stolz galoppieren die hände leicht,

mit wehendem rausch durch diesen einen raum.

die welle bäumt sich so hoch ganz unerreicht,

das träumen ist sehnen und sehnen ist traum.

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