WEIHNACHTLICHES SONETT

25 Dez

Aus den großen Himmeln fallen kleine Sterne

einer dunklen Welt auf unsre Wasser zu

und ganz vertraut in einer nahen Ferne,

rauschen lose Zeiten durch die Zeiten und du:

 

in die warmen Häuser vermisst du es zu gehn,

träumst hier in der Kühle dieser einen Nacht.

Nicht verloren, nur vergessen bleibst du stehn,

allzu schwer und allzu leicht um den Schlaf gebracht.

 

Trägst Sternenstaub des Gestern auf und in dem Haar,

ein Schmuck von einem ganz besonderen Ort.

Greises Leben, lautes Klagen, und ein paar

 

Verlorenheiten tragen dich nicht von hier fort,

zitterst leise nach und spürst: ich bin, ich war,

ich werde sein und immer noch in jedem Wort.

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