WOLKE IN DER NACHT (thankfull slamery)

20 Dez

Der Tag ist verstummt im letzten Seufzen der Türen,
der Wind der Schatten hat sich in die Schatten gelegt,
weg und verweht und in den Häusern sind zu spüren
die Kerzen, sendend ihr Licht. Und über dem allen regt

sich das Wolkenbauschen. Die Gedanken verstehen,
die Zeit gehen lassen wie den Tag, nichts weiter hier
verlangen, als nur einmal das wieder zu sehen,
kein Ich, kein Du, nichts von allem weiter, nur ein Wir.

In deinen Haaren will ich schlafen, du in meinen,
den Hauch deines Wanderns, wohin auch, mit mir nehmen,
mit deinen Stillen mich decken, sonst weiter keinen
Traum haben zwischen Jetzt und Später als den einen:

morgen wirst du geflohen sein zu deinen Schwestern
und mich nicht mitgenommen haben, nur einen Hauch
wird’s mir noch bleiben. Keine Flehen mehr nach gestern,
denn so wie du, die Wolke, sehe ich mich schon auch.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: