SCHATTEN (sonett shaping slamery )

20 Dez

In den stillen Abendstunden werfen die Schatten
lange Schatten hin zur Nacht,
zeigen, wie glücklich wir waren und was wir hatten,
was wir so leicht umgebracht.

Fallen auf die goldenen Zeiten am Lebensfluß,
färben alles grau, dann schwarz,
die Hoffnung will so lange nicht weichen, aber muss
gerinnen wie Träume zu Harz.

Alles begann einmal mit dem sehr kleinsten ‚Vielleicht‘,
in einem Wort aus Seide und Samt
und endet in Schweigen, das den Himmel nicht erreicht,
in Feuern einfach verbrannt.

In den Sekunden, bevor wir die Augen schließen,
bevor der Atem uns verlässt,
erinnern wir uns mit letzter Kraft an diesen

Moment, der uns verletzt.
Verstehen können wir es längst nicht mehr,
es ist vorbei, vorbei, vorbei so sehr.

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