ÜBER MORGEN (desperate slamery)

5 Nov

Jede Nacht verbrennt der Tag

zur Hoffnung über Morgen –

grandios zu starten,

grandios zu warten,

zu fallen,

zu lallen

und

rund heraus

grandios zu scheitern.

Weitergehen,

weiter sehen

als bis gestern,

in den Nestern

der Übergestern

hocken zahllos

schon die Übermorgen,

dicht an dicht,

nicht neben nicht

als hungrige Mäuler,

überzweifelt

die Rachen aufgerissen.

Überschrien

liegen die

Lachen in Lachen

zusammen,

der Fuß der Zukunft

stampft

mit Unvernunft,

der Mund des Überübermorgen

mampft

die Zeit so weg.

Sieht denn niemand

jemand

irgendwas

als nur das schwarze Loch

und immer noch

verweht,

vergeht

das Übermorgen

und

keiner will verstehen:

das Heute.

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