EINHORN (torture slamery)

27 Sep

Ihm ist überall in ihm nicht wohl

und nirgendwo wohler

als in ihm.

Wäre ihm besser,

es ginge,

die Schläge zu zählen,

seine Herzen zu quälen,

durch Wände zu gehen,

aufzustehen,

um das Vermissen

zu wissen,

zeitig genug in der Zeit,

Orte in Utopia zu suchen,

Flüge zum Mond zu buchen,

die Wetter ändern –

Leben an den Rändern

des Lebens,

nicht vergebens

zu hoffen,

zu wanken

in Gedanken,

alles offen

und an den Morgen

und bei dem Übervater ‚Übermorgen‘

den Morgen über in den Sorgen

sich zu sorgen,

sich nach den Nachrichten

hin zu richten.

Ist ihm zu wohl in ihm

und überall

nur nicht hier –

der Verfall

verfällt

und es gefällt

ihm, das Quecksilber zu bluten.

Die Augen tränen Staub,

die Ohren – ein Raub von taub,

verletzt

jetzt,

kein Verräter

später,

ein weicher Schimmer

immer.

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