STILLE (holyday slamery)

31 Jul

Krakelende Hunde

machen im Tal die Runde

durch die Nacht der Sterne,

die Monde flammen ruhelos

in kleiner Ferne,

das Liegen ohne Hemden, blos,

versteht man gerne

als Tage ohne Ziel.

 

Es braucht nicht viel,

die Wolken zu berühren,

das ‚Umzu‘ darf verführen,

das Licht versteht die Fragen,

die Augen nicht,

das Heben und Senken,

das Öffnen und Schließen,

das Schreien und Denken,

das Ruhen und Fließen

verleiht dem Alles die Flügel

und das Sehnen geht nicht

mehr am Zügel.

 

Über die Hügel

weht der leichte Wind

herrüber vom Meer,

wie ein artiges Kind,

schießen die Freuden quer,

daneben,

eben,

um Leben zu leben,

fällt der Durst dich an

und dann

und wann

vergeht ganz leise

das Flirren

auf der Reise,

verzieht sich in die Falten der Berge.

 

Und zwischen Oliven und Rosen,

Terrassen und Eichen,

Kindern ohne Hosen,

Spielen und Weichen,

Worten zu Sätzen,

Schlingen zu Drähten,

wird jedes Setzen

ein Atmen ohne Last,

ohne Hast

und Rast

und in den Karst

verliert sich das Lächeln

von Gestern zum Lachen

von Morgen.

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